TSV Krumbach Volleyball lässt der Gegnerschaft nur karge Kost übrig

Shooting Star Simon Egner in Aktion! (Foto: J. Halama)

Dass die fünfte Jahreszeit endgültig vorüber ist, mussten die Herren aus der Faschingshochburg Weißenhorn erfahren, als sie hochmotiviert die Krumbacher in ihrer Halle besuchten. Nur einen Satz gaben die Hausherren ab, als sie nach einer Führung mit zwei zu null Sätzen nochmals den Narren hervorholten und recht schlampig agierten. Im Anschluss daran verteilte Krumbach wieder nur Wasser und Brot: 25:23,25:16,13:25,25:14 lautete am Ende das amtliche Ergebnis. In der zweiten Partie des Tages musste Friedberg den Gürtel enger schnallen, als ein 25:19,25:20,25:20 aufgetischt wurde.  Dem TSV genügt nun ein Punkt aus den letzten beiden Spielen, um sich in der Liga die Krone für Platz 1 aufzusetzen. Angesichts dessen, dass sich Krumbach trotz des Fehlens der Spitzenkräfte Jakob und Sternitzky sowie einem aufgrund von Rückenproblemen nur als Libero agierenden Schmid  wieder kaum eine Blöße gab, erscheint der TSV in der Glaskugel schon als Aufsteiger 2026. Auf eine Meisterleistung von Kai Pilz kann man sich immer verlassen, auf eine hervorragende Verteidigung ebenso, aber der Shooting Star Simon Egner ist es, der die Mannschaft inzwischen auf ein weiteres Level hebt. Der Teenie agiert mit der Ruhe und Übersicht eines alten Hasen, platziert Bälle mit Wucht in jeglichen Winkel und begeht keine unnötigen Fehler. Dieser junge Mann ist bereit für die nächste Liga – der Rest der Mannschaft mit Sicherheit ebenso.