Foto: Florian Lutzenberger

Trotz einer sehr erfolgreichen Hinserie in der Bezirksklasse entschlossen sich die Kammelstädter nicht für eine ruhige Winterpause, sondern zogen stattdessen nach zahlreichen Trainingseinheiten zwischen den Feiertagen hochmotiviert und in voller Mannschaftsstäke zum Finalturnier des Kreispokals nach Schwabmünchen.

Dort stritten insgesamt 8 Teams um den Kreispokal, darunter die beiden Topmannschaften der Kreisliga aus Hawangen und Kempten sowie die bekannten Rivalen aus der Bezirksklasse und nicht hier zuletzt der Tabellenführer TV Mering.

In der Gruppenphase startete Krumbach souverän mit einem 2:0 gegen Donauwörth. Trainer Florian Lutzenberger setzte zum Auftakt erstmal auf die routinierten Kräfte.
Auch gegen die junge und talentierte Truppe vom TV Kempten ließen die Kammelstädter nichts anbrennen. Hier wurden neben einigen taktischen Varianten auch die jungen Talente David Halama (18 Jahre), Tim Rettenmaier (17 Jahre) und Elias Glogger (15 Jahre) getestet. Alle drei machten ihre Sache sehr gut, wodurch sie sich weitere Einsätze im Laufe des Turniers verdienten.

Im Halbfinale hatten die Krumbacher dann die Chance zur Revanche gegen den TV Mering. Erst am letzten Liga-Spieltag hatten sie gegen diesen Gegner an derselben Stätte die Tabellenführung durch eine 1:3 Niederlage abgegeben. Doch dieses Mal zeigte die Mannschaft von Anfang ein hohes Maß an Konzentration und Gier. Insbesondere im Block und in der Feldabwehr waren die Krumbacher diesmal ihrem Gegner überlegen. Damit war es für Zuspieler Leon Baumgärnter deutlich einfacher, seine Angreifer Maxi Jakob, Sebastian Paul oder Kai Pilz vielseitig einzusetzen.
Am Ende gelangen zwei klare Satzergebnisse mit 25:18, 25:18 und damit der Einzug ins Finale.

Dort wartete der TSV Friedberg III, der den Krumbachern in der Gruppenphase als einzige Mannschaft einen Satz abluchste. Sie sollten also gewarnt sein, dennoch verlief der Start eher stotternd und die Krumbacher liefen lange Zeit einem Rückstand hinterher. Friedberg bestach hier insbesondere durch starke Abwehraktionen.
Mit einem Timeout im letzten Satzdrittel schwor Trainer Lutzenberger die Mannschaft noch einmal darauf ein, sich für die harte Abriet nun auch selbst zu belohnen. Sein Team folgte der Anweisung und drehte den Satz unter Anführer Kai Pilz zu einem knappen 25:23.

Im zweiten Satz dominierte die Truppe aus Krumbach von Beginn an das Geschehen und auch der ein oder andere Jugendspieler leistete seinen Beitrag zum letztlich hochverdienten 25:19 im zweiten Satz.

Mit diesem Pokalerfolg im Rücken gehen die Krumbacher mit viel Selbstvertrauen auf die Jagd nach der Tabellenspitze in der anstehenden Rückrunde.