Volleyballer kochen Donauwörth und Mering ab

Ausnahmsweise das Sieger-Bier verdient 😁
Ohne Kai Pilz trat der TSV zum dritten Spieltag an und man war gespannt, wie sich das Team angesichts dieser immensen Schwächung schlagen würde. Die Antwort lautete: Man verpasste nach den Donauwörthern auch den bis dahin ungeschlagenen Meringern den Schleuderwaschgang. Dass die Krumbacher gegen die Letztgenannten fünf Sätze benötigten, obwohl sie die ersten beiden Sätze bereits gewonnen hatten, stellt die einzige Ungereimtheit des Spieltags dar. Davon abgesehen konnte auch der kritischste Beobachter bei genauester Analyse keine Unreinheiten finden. Marlon Sternitzk(e)y avancierte dabei neben Benedikt Schmid zum Schlüsselspieler des Tages. Fehlerlos in der Annahme, gewohnt erfolgreich im Angriff und zusätzlich mit einer Reihe gelungener Aktionen in der Verteidigung raubte er den Gegnern den letzten Nerv. Schmid präsentierte sich defensiv als menschliche Gummiwand und punktete gewohnt variabel, druckvoll sowie mit einer unheimlichen Konstanz. Diese Beständigkeit fand sich allerdings auch in der gesamten Mannschaft wieder, wenn es hieß, sich den Angriffen der Gegner zu widersetzen. Die Teamverteidigung ist nämlich als größter Fortschritt auszumachen. Variablere Strategien in der Blockarbeit wie auch ein verbessertes Stellungsspiel sind festzustellen. Die vielen direkten Blockpunkte wirkten sich dabei nicht nur auf die Ergebnistafel, sondern auch auf die Seelenlandschaft der Meringer aus, die anfangs überaus selbstbewusst auftraten, am Ende entnervt und mit gesenktem Haupt die Krumbacher Überlegenheit akzeptieren mussten. Mittelangreifer Alexander Eberhardinger resümierte nach dem Spieltag: „Die Tiefe unseres Kaders ist es, die uns von den anderen Mannschaften unterscheidet. Wir können wechseln, ohne groß an Qualität einzubüßen. Wir konnten sogar den Ausfall von Kai Pilz – dem besten Spieler der Liga – kompensieren.“

Der Tabellenführer ist der Aufsteiger!

