Nach zwei Niederlagen gegen die Top-Teams folgen ein Sieg und verletzungsbedingte Punktverluste in heimischer Halle.

Die Spielerinnen suchen nach Lösungen im Spiel gegen Mering.
Die Damen reckten zuletzt schnell wieder die Köpfe, um neben dem Pokalspiel gegen Weißenhorn auch das Ligaspiel gegen Friedberg für sich zu entscheiden. Dem TV Mering musste man im Anschluss allerdings den Vortritt lassen. Dass die Aufsteigerinnen aus Krumbach irgendwann in der Saison Federn lassen müssten, wäre angesichts des niedrigen Durchschnittalters nicht sehr überraschend. Allerdings war dies nicht die Ursache für den erneuten Rückschlag. Pia Kaiser hatte sich wieder an dem noch leicht lädierten Knöchel verletzt und so musste Isabel Stählin auf die Stellerposition rücken. Sie erfüllte die Aufgabe zwar tadellos, aber Kaisers Fähigkeiten sowie die einstudierten Abläufe konnte sie nicht komplett ersetzen. Um noch erfolgreicher zu sein, sollten zudem die Angriffe des TSV dauerhaft gefährlicher werden. Mehr kontinuierlicher Druck, Variabilität und Präzision sind vonnöten. In allen anderen Bereichen zeigt das Team ein Niveau, das mit dem der besten Vereine der Liga adäquat ist.
Eine ähnliche Bilanz erzielte die zweite Herrenmannschaft auf, die letztes Wochenende in Weißenhorn gegen die Hausherren souverän aufspielten und 3:0 siegten. Danach schwankten, taumelten und fielen die Krumbacher gegen das Team aus Hawangen. Den Weg zu mehr Konstanz muss das Team noch finden. Das Talent ist bei den vielen Jugendlichen, die teilweise erst ihre ersten Einsätze im Herrenbereich bekommen, jedenfalls vorhanden.

